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Die Berlin Fashion Week darf sich zu Recht feiern lassen!

11.07.2012 13:08

Berlin Fashion Week - Charme statt Glamour! Eine Woche Berlin Fashion Week ist am vergangenen Wochenende zu Ende gegangen und das Fazit was am Ende unter der modischen Sommer-Woche von Berlin 2012 stehen bleibt ist durchwachsen... Zwar keineswegs ernüchternd, aber eben auch nicht begeisternd. Berlin bleibt in Sache Mode zweit, wenn nicht gar drittrangig. Zumindest was die Präsenz der ganz großen Namen der Szene angeht. Armani, Gucci oder ein Jean Paul Cartier blieben nämlich zu Hause oder verweilten noch einige Tage länger in Paris, wo eine Woche vor Berlin zum großen Schaulaufen auf den Catwalks geladen wurde und wo traditionell alle der ganz großen Modezaren und Fashion-Gurus ihre neuen Kreationen präsentieren.

Besinnen auf das was man hat und nicht versuchen das zu sein was man nicht ist…

berlin_1Berlin kann da einfach nicht mithalten. Vor allen Dingen nicht in Sachen Glamour und Staraufgebot auf dem roten Teppich, genauso wie auf dem Catwalk. Dafür hat die deutsche Hauptstadt an der Spree aber andere Vorzüge die das Modevolk (wenn auch nicht unbedingt das von vielen gewünschte), dass es dann doch stets zahlreich nach Berlin zieht, zu schätzen weiß und welche auch genau der Grund für ihr Erscheinen ist.
Auf der Berlin Fashion Week darf, kann und soll experimentiert werden dürfen. Und dies gleich in mehrerlei Hinsicht. Einmal natürlich was die neusten Kollektionen und Entwürfe angeht, aber auch was die Art der Präsentation betrifft. In beiden Punkten hat Berlin stets etwas ganz außergewöhnliches zu bieten und schafft es sich abzusetzen von den zahlreichen Fashion Weeks vor und nach der armen aber trotzdem sexiest City ever, Berlin.

Trends von der Straße & bodenständiges kreativ präsentiert - das passt zu Berlin

Wer in Berlin die ganz abgehobene Haute Couture Mode erwartet oder auf Pret-à-Porter-Shows der Designpäpste von Chanel, Prada oder Louis Vuition steht, für den war auch in diesem Jahr die Berlin Fashion Week eine große Enttäuschung.
Wer aber offenherzig, auf der Suche nach neuen Ideen und vor allen Dingen sein Interesse auf Streets und Urban-Styles gelegt hat, der könnte kaum besser aufgehoben sein als in Berlin.
Auch die passenden Locations zu eben jenen jungen, wilden, freshen Styles die in Berlin vorgeführt werden, gibt es so nur in der deutschen Hauptstadt. Alte Fabrikgelände, eine U-Bahn, eine fast schon historische Wäscherei, etc. an all diesen rustikalen, aber durchaus charmanten Orten konnte man in Berlin Mode schauen, feiern und die oft noch eher unbekannteren Designer kennenlernen.
Genau das ist auch die Stärke der Berlin-Fashion-Week, und die Veranstalter sollten zusehen, dass dem auch so bleibt. Es ist genau die richtige Nische die zu Berlin passt. Gegen die seit ewigen Zeiten etablierten Modehauptstädten Paris, Mailand, New York und Rio de Janeiro ist nicht anzukommen oder gleich zu ziehen. Auch wenn man doch so gern wollen würde…

Chancen nutzen und sich absetzten anstatt hinterher zu hecheln!

Die Verantwortlichen sollten von diesen verständlichen Bestrebungen zur Elite gehören zu wollen Abstand nehmen und gar nicht erst versuchen, wie bislang immer, die Bedeutung von Berlin als Modemetropole mit den den oben erwähnten, unbestrittenen Modehauptstädten gleichzusetzen. Vielmehr sollte die Gelegenheit genutzt werden und Berlin auf dem Feld Urban, Street und Young-Creative-Styles zu etablieren und zu dem Hot-Spot für eben jene trendige Mode machen. Auch wenn dies weniger Glamour verspricht; nur darin liegen die Chance Berlins eine wirkliche bedeutende Modemetropole zu werden und dauerhaft zu bleiben.

Treffen der Modewelt in Berlin

05.07.2012 14:38

Mittlerweile hat ein Jeder der sich in Deutschland für Mode interessiert, zwei absolute Pflichttermine dick und fett in seinem Handy, Tablet oder ganz oldschool noch im Notizbuch stehen: Die Berlin Fashion Week!1_fashion-week berlin Seit dem Sommer 2007 findet in der sich zur absoluten europäischen In-Metropole entwickelnden, deutschen Hauptstadt Berlin, zwei Mal im Jahr, Deutschlands größte und angesagteste Fashion Week statt. Jeweils zu Beginn eines jeden neuen Jahres im Januar sowie mit dem dann langsam einsetzenden Sommer in den ersten Juli-Tagen ist es dann wieder soweit. Berlin feiert, wie eigentlich immer, sich selbst und mit der versammelten internationalen Modewelt zusammen die Präsentationen der neuen Kollektionen für das kommende Jahr.

 

Seit Dienstag dem 03. Juli ist es wieder soweit. - Die Pariser Modewoche ist keine zwei Tage alt, da schallt auch schon der Ruf aus Europas Party- und Inn-Metropole Berlin, dem der Tross der Modebranche gerne folgt. Schließlich hat sich Berlin, Anfangs noch belächelt, seinen eigenen, individuellen Charme und Stil erarbeitet, abseits der Haute Couture Schauen in Paris, Mailand oder New York. Berlin gilt, ähnlich wie London als Sammelbecken für junge, stylische, freshe und vor allen Dingen tragbare Mode. Eine Modewoche für die breite Masse, fürs gemeine Fußvolk. In Berlin so heißt es in der Szene, gibt es Mode und deren Schöpfer hautnah und zum anfassen.
1_fashion-week berlin_a Außerdem ist Berlin international bekannt für seine außergewöhnlichen Lokalitäten wo junge, unverbrauchte Designtalente, aber auch die Etablierten der Branche wie Hugo Boss, Dorothee Schumacher oder der „Berliner-Jung“ (eigentlich aus dem beschaulichen Göttingen stammend) Michael Michalsky, der sich bei seinem „Heimspiel“ ganz dem Thema „Lust“ widmet und wohl wieder für die ein oder andere, kleinere oder größere Überraschung sorgen wird. Mit seiner Stylenite setzte er bereits im Januar einen Höhepunkt der modischen Wochen von Berlin. Natürlich kommt auch die Berlin-Fashion-Week nicht ohne die üblichen Meet- & Greet-Veranstaltungen aus, wo auch nach einem 24-Stundentag keiner gerne fehlt. Und schon gar nicht in Berlin, der Stadt die bekannt ist wie wohl keine Zweite in Kontinentaleuropa und die immer gut ist für den ein oder anderen Skandal oder Kuriosität auf, aber auch neben dem Laufsteg und im alltäglichen Lebnen.
Spätestens bei der Berliner Modewoche zeigt sich was Trend ist und vielleicht morgen schon von Otto-Normal-Verbraucher über den Asphaltgrund durch den wilden Großstadtjungles getragen wird.

WDR-Markencheck besucht Adidas

23.05.2012 11:48

Nachdem die erste Staffel des WDR Markencheck im Vorjahr für relativ viel Aufmerksamkeit und Diskussionsstoff sorgte, legt der Sender nun nach. Wurden 2011 neben dem ordinär im Kaffeebusiness beheimateten Unternehmen Tchibo, der schwedische Möbelgigant Ikea, der Mineralölkonzern Aral und der Discounter Aldi auf Herz und Nieren durchleuchtet, stehen 2012 der Discounter Lidl, das Fast-Food-Restaurant McDonalds, die schwedische Mode-Firma H&M, der Elektronikriese Mediamarkt sowie das urdeutsche Unternehmen Adidas auf dem Prüfstand. Auch der Drogeriemarkt dm sowie der Softgetränkhersteller Coca-Cola wurden bereits von den kritischen WDR-Redakteuren unter die Lupe genommen. - Und all dies ist zu sehen zur besten Sendezeit, gleich nach den Hauptnachrichten und nicht etwa auf einem Sendeplatz des WDR, sondern bei dem Muttersender, auf dem Ersten.
Gestartet wurde allerdings chronologisch und angefangen bei Staffel Eins. Wer also die Markenchecks aus dem Vorjahr verpasst hat, der konnte in den vergangen Wochen die versäumten Markenchecks „aufarbeiten“ und so einiges dazu lernen...

Im Fokus der Tester Adidas

Gestern Abend war es also das Ur-Deutsche Unternehmen Adidas aus dem fränkischen Städtchen Herzogenaurach was in den Test-Kategorien Markenwirkung, Freizeitkleidung, Sportartikel und Fairness kritisch beäugt wurde. adidas_logo_2
Das wenig verblüffende Ergebnis des Adidas-Markencheck zeigt, dass insbesondere die Wirkung der Marke mit den drei Streifen auf die potenzielle Kundschaft verblüffend ist. Wirklich verwunderlich ist dieser Fakt allerdings nicht wirklich, schließlich ist Adidas in Punkto Marketing seit gefühlt ewigen Zeiten aktiv und steckt auch eine Menge „Kleingeld“ in Imagewerbung, Sponsoring und Werbung im Allgemeinen. - Der Erfolg ist an Hand eines einfachen Beispiels ganz leicht nachprüfbar: Bereits die Kleinsten wissen was es mit den charakteristischen drei Streifen auf sich hat und haben früh gelernt die Marke wertzuschätzen, wenn nicht gar zu lieben. Von klein an begleitet uns die Marke: Unsere Idole tragen Trikots von Adidas, die Bälle zu Fußball EM und WM, werden stets von Adidas gestellt und mit der Adidas-App kommt sogar der Personal-Trainer aus der fränkischen Kleinstadt...

Auch Überzeugen konnte Adidas in Sachen Qualität der Sportartikel die sich im Sortiment finden lassen. Das spricht für das Unternehmen und zeigt davon, dass die Bayern ihre Hausaufgaben erledigen.
Deutlich Potenzial nach oben gibt es jedoch auf dem Segment der Freizeitkleidung, hier zeigt sich im Test, dass billige Plagiate, die teilweise nur ein Fünftel des Originals kosten, oft mindestens gleichwertig sind. Sprich entweder müsste Adidas hier was die Qualität angeht nachlegen oder seine Preise nach unten anpassen.

Fainess bleibt auf der Strecke

Wie nicht anders zu erwarten wurde auch in Sachen Fairness schlecht abgeschnitten. Verwundern tut dies jedoch auch nicht wirklich, wurde hier vor allen Dingen auf die Produktionsbedingungen geachtet, die insgesamt als schlecht und skandalös betrachtet werden könnten, wären solche oder ähnliche Arbeitsbedingungen nicht traurigerweise ganz normal in Länder wie Sri Lanka, Bangladesh oder sonst wo in den armen Regionen der Welt. Und wenn Adidas konkurrenzfähig bleiben will, hat das Unternehmen auf dem globalen Markt kaum eine andere Chance als sich den Mitwettbewerbern anzupassen. Natürlich könnte Adidas mehr tun, doch im Prinzip ist es das kapitalistische System als solches was Schuld an Ausbeutung, unwürdigen Arbeitsbedingungen, und vielem frag- und beanstandigungswürdigen mehr hat. Hier machen wir es uns als Konsumenten oft recht einfach und fordern besser Voraussetzungen, handeln tun aber die wenigsten danach...

Insgesamt wurde deutlich wo der Erfolg der Marke Adidas zu finden ist und was die Marke mit den drei Streifen ausmacht. Weltweit betrachtet ist Adidas immerhin die Nummer zwei auf dem Markt für Sportartikel, holt aber Jahr für Jahr auf auf den Primus Nike, der, geht es nach den Herzogenaurachern, in nicht allzu weit entfernt liegender Zukunft, diesen Platz an der Sonne an Adidas verlieren soll...

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